Sachverständigenbüro für Bau und Immobilien in Hamburg

Schimmel- und Schadstoffgutachten Hamburg

Ursachenklärung bei Schimmel und Feuchte, Untersuchung auf Asbest, künstliche Mineralfasern und PAK sowie Freigabe nach der Sanierung.

Überblick

Bei Schimmel geht es fast nie um die Frage, ob etwas wächst, sondern warum. Schimmel braucht Feuchtigkeit, und die kann aus einem Bauschaden stammen, aus einer Wärmebrücke, aus einer undichten Leitung, aus Restbaufeuchte oder aus einem Lüftungsverhalten, das nicht zum Gebäude passt. In Hamburger Altbauten kommt häufig eine ungedämmte Außenwand mit nachträglich eingebauten dichten Fenstern zusammen, was Kondensat an den kältesten Stellen begünstigt.

Wir klären die Ursache messtechnisch statt durch Vermutung: Oberflächen- und Raumlufttemperatur, relative Luftfeuchte, Taupunktabstand, Baufeuchte in unterschiedlichen Tiefen und bei Bedarf ein Datenlogger über mehrere Tage sowie Thermografie zur Ortung von Wärmebrücken. Bei Bedarf ergänzen wir Materialproben oder Luftkeimmessungen über ein akkreditiertes Labor. Damit lässt sich sauber trennen, ob die Ursache am Gebäude liegt oder am Nutzungsverhalten. Diese Unterscheidung entscheidet in Miet- und Kaufstreitigkeiten über die Kostentragung.

Bei Schadstoffen gilt derselbe Grundsatz: erst untersuchen, dann sanieren. Vor Umbau und Abbruch prüfen wir Bestandsbaustoffe auf Asbest in Putzen, Klebern, Platten und Dichtungen, auf künstliche Mineralfasern in Dämmungen sowie auf PAK in alten Klebern und Abdichtungen. Nach der Sanierung übernehmen wir die Kontrolle und die Freigabe, damit die Räume nachweislich wieder genutzt werden können.

Anlässe

Wann brauchen Sie ein Schimmel- oder Schadstoffgutachten?

  • Streit zwischen Mieter und Vermieter

    Wenn unklar ist, ob die Ursache am Gebäude oder am Nutzungsverhalten liegt, klärt eine Messung den Sachverhalt.

  • Wiederkehrender Schimmel

    Wenn Befall nach dem Überstreichen immer wieder auftritt, wurde nur das Symptom behandelt.

  • Nach Wasserschaden

    Zur Feststellung der Durchfeuchtung, der Trocknungsnotwendigkeit und der Kontrolle des Trocknungserfolgs.

  • Gesundheitliche Beschwerden

    Wenn Bewohner Beschwerden haben und geklärt werden muss, ob eine Innenraumbelastung vorliegt.

  • Vor Umbau und Abbruch

    Schadstoffscreening von Bestandsbaustoffen, bevor Handwerker Material aufnehmen und Fasern freisetzen.

  • Nach der Sanierung

    Kontrolle und Freimessung als Nachweis, dass die Räume wieder bedenkenlos genutzt werden können.

Ablauf

Ablauf in vier Schritten

  1. 01

    Beschreibung des Befalls

    Sie schildern Ort, Ausmaß und Verlauf. Wir sagen Ihnen, welche Untersuchung nötig ist, und nennen einen Festpreis.

  2. 02

    Ortstermin mit Messung

    Feuchte-, Temperatur- und Klimamessung, Taupunktbetrachtung, Thermografie und bei Bedarf Probenahme.

  3. 03

    Laboranalyse

    Bei Material- oder Luftproben Auswertung durch ein akkreditiertes Labor, etwa auf Asbest, KMF oder Schimmelpilzarten.

  4. 04

    Gutachten und Sanierungsweg

    Ursachenklärung, Bewertung der Gefährdung, Sanierungskonzept mit Schutzmaßnahmen und Kostenrahmen.

Grundlagen

Rechtliche Grundlagen

Schimmelleitfaden des Umweltbundesamtes
Bildet den fachlichen Maßstab für Bewertung und Sanierung von Schimmelbefall in Innenräumen einschließlich der Nutzungsklassen.
DIN 4108-2 und DIN EN ISO 13788
Regeln den Mindestwärmeschutz und die Beurteilung von Tauwasser und Schimmelbildung an Bauteiloberflächen.
TRGS 519 und TRGS 521
Bestimmen die Anforderungen an Arbeiten mit Asbest sowie mit künstlichen Mineralfasern, von der Ermittlung bis zu den Schutzmaßnahmen.
Gefahrstoffverordnung
Verpflichtet vor Bau- und Abbrucharbeiten zur Ermittlung möglicher Gefahrstoffe im Bestand.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Anfrage

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